Kanaren – Die Kanarischen Inseln

Die Kanarischen Inseln sind eine spanische Inselgruppe vor der afrikanischen Küste und liegen im östlichen Zentralatlantik. Auf einer Gesamtfläche von 7492 km2 leben dort knapp über 2 Millionen Menschen. Die Region im Atlantik wird als Mararonesien bezeichnet. Hierzu zählen auch die Azoren, die Kapverden, Madeira und die Illhas Sevagens. Zu den Kanarischen Inseln gehören Teneriffa, Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote, La Palma, La Gomera und El Hierro. Der höchste Berg (Pico del Teide) mit 3718 Meter befindet sich auf Teneriffa. Das Kanarische Archipel ist vulkanischen Ursprungs und entstand vor 22 bis 2 Millionen Jahren. El Hierro ist die jüngste der Inseln und ist, mit unterseeischen Eruptionen, weiterhin im Wachstum. Die Kanarischen Inseln haben ein angenehmes mediterran-subtropisches Klima. Im Winter fällt etwas mehr Regen als in der Trockenzeit im Sommer. Die Durchschnittstemperaturen schwanken im Jahresverlauf zwischen 17 und 29 Grad. Die Kanaren bieten der Pflanzenwelt sehr viele verschiedene Vegetationsräume die abhängig von der Regenmenge, der Höhenlage und der Bodenbeschaffenheit sind. Das Pflanzenspektrum reicht von Kakteen bis Palmen und einige Arten sind nur auf den Kanarischen Inseln zu finden. Eine Besonderheit, die sich an die vulkanischen Inseln angepasst hat, ist die Kanarische Kiefer. Die Kiefer ist in der Lage sich durch Verkrustung der Rinde vor Feuer zu schützen und wieder neu auszutreiben. Erwähnenswert ist auch der alte Lorbeerwald auf La Gomera mit seinen Flechten, Moosen und Farnen. Der Lorbeerwald konnte sich über mehrere Millionen Jahre erhalten, da La Gomera eine Kaltphase erspart blieb.

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